| Die Geschichte der Rettungshunde | ||
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Das Rettungshundewesen in der Bundesrepublik Deutschland ist noch recht jung. Erst seitdem
die Medien über immer wieder verblüffende Leistungen von Rettungshunden in
spektakulären
Einsätzen berichten, geraten diese Tiere mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit.
Die Geschichte des Rettungshundes beginnt mit Barry vom großen St. Bernhard, dem
berühmtesten aller Lawinenhunde, der zwischen 1800 und 1812 über 40 Menschen das Leben gerettet
hat. 1890 wurde der "Deutsche Verein für Sanitätshunde" von jean Bungartz gegründet. Die Hunde
wurden in der Flächensuche ausgebildet um verwundete Soldaten im Gelände aufzufinden.
Im Ersten Weltkrieg dienten mehr als 4000 Hunde als Sanitätshelfer, weitere fanden als
Wächter oder Meldeläufer ihre Einsatzgebiete. Insgesamt 30.000 waren an der deutschen Front.
Im Zweiten Weltkrieg waren an allen Fronten über 200.000 Hunde (meist Schäferhunde) im
Einsatz. Es gab nun den Sanitätshund, heute Flächensuchhund genannt und den Lawinenhund.
Rettungshunde zum Suchen Verschütteter (heute Trümmersuchhunde) wurden erstmals in der Zeit von 1943 bis 1945 in
England erwähnt. Dort wurden Hunde von den englischen Luftschutztruppen bei der Suche
nach
verschütteten Personen eingesetzt.
In der Bundesrepublik übernahm im Jahr 1954 der Bundesluftschutzverband, später
umbenannt in den Bundesverband für Selbstschutz, die Ausbildung von Rettungshunden. Nachdem
man im Jahr 1973 die Haushaltsmittel für diese Ausbildung strich, wurde die
Rettungshundeausbildung auf staatlicher Ebene eingestellt.
Danach nahmen sich die verschiedenen Rettungsorganisationen, wie das Deutsche Rote Kreuz,
diesen Hunden an und führten die Ausbildung in den eigenen Reihen weiter. Sie verzeichneten
gerade in jüngster Zeit beachtliche Erfolge. Ihre Einsätze in Erdbebengebieten von
Italien, Rumänien, Jugoslavien, Algerien, Mexiko, Grichenland, der Türkei, in Armenien
und in der UdSSR, sowie bei unzähligen nationalen Einsätzen dürften auch den
letzten Zweifler überzeugt haben.
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Nicole Waldmann Werner Biselli (Staffelführer) |
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