Die Flächensuche
Diese Situation kennt jeder, ein Kind oder eine alte Frau wird vermisst ...
Die Suche findet in einem Waldstück statt. Suchstaffeln rücken aus, eine Menschenkette durchkämmt den Wald.
Dieses ist sehr zeitaufwendig und außerdem werden extrem viele Menschen hierfür gebraucht. Ketten von 100 Freiwilligen und mehr sind keine Seltenheit, und die Zeit arbeitet gegen sie.

Denn es ist erwiesen, daß eine menschliche Suchkette mit 50 Personen, die ein Gebiet abzusuchen, 82min braucht.
Acht Rettungshundeteams brauchen für dasselbe Gebiet nur 16min .

Und diese Zeit spricht für sich, denn diese Zeit kann Leben retten.

Der freilaufende Rettungshund wird in das Suchgebiet geschickt und vom Führer per Handzeichen und Kommandos dazu aufgefordert diese Fläche absuchen. Hierbei kommt dem Hund seine gute Nase entscheidend zur Hilfe. Denn ein gutausgebildeter Hund ist in der Lage, einen verletzten oder verstörten Menschen schon aus einiger Entfernung (bis ca. 40m) zu riechen. Hat der Rettungshund das Opfer gefunden, zeigt er durch bellen an, wohin sich der Hundeführer zu wenden hat.
Außer der Zeitersparnis durch die Hunde, ist ein weiterer Vorteil, daß die Hunde auch in vollständiger Dunkelheit und in dichtem Buschwerk ohne Probleme suchen und retten können.


Nicole Waldmann
Werner Biselli (Staffelführer)
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